Calciumcitrat wird durch Neutralisation von Zitronensäure mit Calciumcarbonat oder Calciumhydroxid und anschließende Kristallisation und Trocknung hergestellt. Es handelt sich um ein weißes, geruchloses, kristallines Pulver, das im Vergleich zu vielen anderen Calciumsalzen eine überlegene Calcium-Bioverfügbarkeit bietet, da es unabhängig vom Magensäurespiegel wirksam absorbiert werden kann.
Calciumcitrat enthält etwa 21% elementares Calcium und löst sich mäßig gut in Wasser, wobei die Löslichkeit bei niedrigeren pH-Werten zunimmt. Die Zutat erfüllt eine Doppelfunktion sowohl als Calciumquelle für die Nährstoffanreicherung als auch als Säureregulator zur pH-Kontrolle in Lebensmittelsystemen. Sie wird in der Lebensmittel-, Getränke- und Nahrungsergänzungsmittelindustrie aufgrund ihres günstigen Sicherheitsprofils und ihrer funktionellen Vielseitigkeit häufig eingesetzt.