Sojaprotein-Peptid repräsentiert die nächste Generation sojabasierter Proteinzutaten. Es schließt die Lücke zwischen intaktem Sojaproteinisolat und freien Aminosäuren. Enzymatische Hydrolyse mit neutralen und/oder alkalischen Proteasen (z. B. Alcalase, Flavourzyme, Protamex) spaltet Sojaprotein in bioaktive Peptide, die intakt über den Darm-Peptidtransporter (PepT1) aufgenommen werden. Dies ermöglicht eine schnellere und effizientere Aminosäureversorgung als intaktes Protein.
Wichtige bioaktive Wirkungen, die in der klinischen Literatur belegt sind, umfassen ACE-hemmende (blutdrucksenkende), Anti-Fatigue-, Satiegungs- und immunmodulatorische Effekte. Physikalische Eigenschaften: mehr als 95% Löslichkeit im pH-Bereich 2–10, niedrige Viskosität auch bei 20% Trockensubstanz, minimaler Bohnengeschmack (bei ausreichender Hydrolyse) und hervorragende Hitzestabilität. Der typische Hydrolysegrad (DH) liegt zwischen 15% und 35% und bestimmt die durchschnittliche Peptidlänge und das funktionelle Profil.