Methylcellulose wird durch Reaktion von gereinigter Holz- oder Baumwollcellulose mit Methylchlorid unter alkalischen Bedingungen hergestellt, wobei Hydroxylgruppen durch Methoxygruppen substituiert werden. Der Substitutionsgrad (DS, typischerweise 1,6-2,0) bestimmt die Loeslichkeit und die thermische Geliertemperatur.
Sie zeigt eine einzigartige inverse thermische Gelierung - Loesen in kaltem Wasser unter Bildung klarer Loesungen, die beim Erwaermen (typischerweise 50-70 °C) gelieren und beim Abkuehlen wieder loesen. Dies macht sie unverzichtbar fuer pflanzenbasierte Fleischanaloga, die beim Kochen binden muessen.